Projekte brauchen Vorbereitung. Dieser einfache Satz ist glasklar und verständlich. Umso fragwürdiger, warum Projekte vorbereitet in die Prozessphase gehen und dennoch stocken. Oder zumindest nicht rund laufen. Oder gar nicht laufen.
Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Dieser altehrwürdige Satz stammt noch aus Zeiten, in denen Wunder spärlich erschienen. Da sagte man: ‘jetzt kann nur noch ein Wunder helfen’, wenn man nicht nur mit Rat, sondern total am Ende war.
Heute wundert man sich, wenn es sich nicht automatisch einstellt. Schließlich wurde doch vorbereitet, da kann man das rettende Wunder doch wohl erwarten. Oder? ODER???
Stellt sich die Frage, warum gute Vorbereitung in unseren modernen Zeiten alleine nicht mehr ausreicht. Sind wir zu schnell? Ist die Kommunikation ausreichend? Kommunizieren wir zu wenig / zu viel / zu falsch? Oder überfordern uns iPad / Smartphone / eMails / SMS / Notizen / Briefings?
Es drängt sich der Gedanke auf, wir könnten gar zu langsam sein, mit der Moderne nicht mehr Schritt halten, das Tempo nicht mehr mitgehen. Ist der Mensch vielleicht gar nicht auf dieses hohe Informationstempo eingerichtet? Sind wir letzten Endes ein Auslaufmodel, ersetzbar durch Bits & Bytes?
Kann sein. In irgendeinem schlimmen Worst-Case-Szenario. Möglicherweise aber auch nicht, wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen und uns nicht von hirnloser Elektronik manipulieren lassen. Es besteht Hoffnung, auch wenn diese zuletzt stirbt.
PS: Dieser Artikel wurde nicht vorbereitet. Wundert euch also nicht!
