Letztens auf der Strasse:
Du, ich lese deine Blogs immer auf meinem iPhone. Witzig geschrieben. Soll ich die eigentlich auch mal liken?
Hmm …
Kaum ein Begriff hat sich im Internetalltag so schnell durchgesetzt, wie ‘I like’. Man liked heute, was einem gefällt. Was nicht gefällt, wird gedisst. Herrliche Anglizismen. Und so einfach. Ein netter Eintrag? I like. Ein schönes Foto? I like. Ein guter Artikel? Yep …
Facebook und die Bloggerwelt leben von diesen Wertschätzungen. Böse Zungen behaupten, dass liken nur eine andere Form der Suche nach Aufmerksamkeit sei. Ich meine, liken ist viel mehr als nur Bestätigung. Oder Selbstbestätigung.
Liken ist ein Verbesserungsinstrument. ‘I Like’ zeigt dir, ob du auf dem richtigen Weg bist. Sozusagen ein Wertigkeitskompass. Es zeigt die subjektive Qualität eines Artikels, eines Fotos, eines Links.
Ich like längst nicht alles, was mich auf diversen Blogs und auf Facebook erwartet. Natürlich bin ich wählerisch. Sehr sogar. Wenn mich aber etwas amüsiert, dann like ich es auch. Bestenfalls schreibe ich ein paar Zeilen in den Kommentar, um meine Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen und dem Autor zu zeigen: Mensch, gut gemacht!
Was also soll ich meiner Bekannten raten? Natürlich sollst du meine Blogs liken. Wenn sie dir gefallen. Ich freue mich auch über Kommentare. Ihr dürft euch in meinem Blog sogar streiten. Themenbezogen und freundlich.
Nur nicht mit mir. Denn das like ich nicht!!!

also geliked habe ich schon mal. und hier noch der sehnlichst erwünschte kommentar: ich hab den wink mit dem nicht ganz kleinen zaunpfahl verstanden
sooo groß war der Zaunpfahl jetzt aber auch nicht, gelle?
… und merci fürs liken.