Ferienabwesenheit

Der Artikel, der hier jetzt eigentlich stehen sollte, fehlt. Weil ich in Urlaub bin. Stattdessen findet ihr unten ein Bild, dass ihr euch gedanklich selber vorstellen könnt. Einfach mal die Augen schließen und euch ein Bild machen. Von mir aus auch von mir im Urlaub. Und keine Angst, ich trage immer eine Badehose.

Ferienabwesenheit

Hier noch ein paar Schlagworte, damit ihr euch den Text zur Post selber ausdenken könnt.

Urlaub – schööön – Sonne – Sonne – KEIN REGEN!!! – Sonne – Strand – süße Mädels in Bikinis – Longdrinks mit Schirmchen – Longdrinks OHNE Schirmchen – lauwarmes Meer – Sonnenuntergang – Romantik – Ausschlafen – Lesen – noch mehr Ausschlafen – Sonne!

Bitte die Schlagworte nach Belieben mischen und auf der Zunge zergehen lassen. Möglicherweise werde ich euch zu einem späteren Zeitpunkt berichten. Selber Schuld, wenn eure Illusion sich dann wie ein müder Abklatsch meiner Erlebnisse anhört.

Bis dahin gehabt euch wohl.

Beschwerde an oben

Glühwein

Was haben Frühlingsblumen mit Glühwein zu tun? Nix? Eben!

Dennoch, was letzten Montag in Zürich abging, war einfach nur saukalt. Temperaturen unter 10°C, Nieselregen, gut gelaunte Menschen.

GUT? GELAUNTE?

Ja. Insofern hatte der Glühwein doch seine Berechtigung. Aber mal ehrlich: Wer braucht eigentlich Mitte April noch dieses Sauwetter? Keiner!

Deshalb starte ich ab sofort eine Petition, um diese unsäglichen Kapriolen abzustellen. Wer möchte, kann sich in die unten stehende Liste eintragen.

Beschwerde an oben

Neulich – beim Bummeln

Treffer

Neulich beim Bummeln in der Stadt. Die meisten Schaufenster mit geballter Langeweile. Nicht, was anregt oder aufregt. Das Meiste in netter Eintönigkeit nebeneinander aufgereiht. Ich also entsprechend zügig unterwegs. Bis meine Blicke auf dieses magische Schaufenster fallen und dort geschlagene zehn Minuten verweilen.

Was will uns der Designer mit dieser Dekoration sagen? Nein, ich meine nicht den Dekorateur! Bei Labels wie diesem legen die Designer die Optik fest. Also nochmal: Was soll uns dieses Arrangement mitteilen?

Beginnen wir mit dem Outfit: eine Bluse ohne Chi-Chi. Kein Klimbim, Schnickschnack. Na ihr wisst schon. Darunter ein am Bund geraffter, am Saum eingezogener, mit zwei Bordüren besetzter, dezent gemusterter Seidensatinrock. Die Puppe ohne Kopf, damit man sich aufs Wesentliche konzentriert. Der Hintergrund dunkel, das Ganze dezent beleuchtet.

Soweit, so gut. Was aber sollen die ganzen Pfeile da?

Toll: Kreisförmig angeordnet und nach Farben sortiert.

Nur: Warum hat der nicht getroffen?

Gespiegelte Realtität

Gespiegelte Realität

Spiegel spiegeln Realitäten. Das ist nicht nur eine Tatsache, sondern pure Realität. Leider sind sie immer gespiegelt, das heißt, links ist rechts und recht links. Was die meisten Menschen jetzt kalt lässt, bedeutet für andere eine grobe Beschneidung ihrer selbst.

Das ist jetzt ein wenig akademisch. Also allgemeinverständlich:

Nehmen wir einmal … mmh … sagen wir Raketentests. Unabhängig davon, ob diese Tests Notwendigkeiten darstellen, für die Einen reine Zeitverschwendung, für Andere Umwelt-verschmutzung sind, diese Tests verlaufen nach gewissen Grundgesetzmäßigkeiten. Immer noch zu theoretisch? Okay!

Nehmen wir die Kreiszahl Pi. Gehört haben wir sie alle einmal, im mehr oder weniger geliebten Matheunterricht. Bekannt sind den Meisten die ersten zwei Nachkommastellen, nämlich 3.14, weniger bekannt ist, dass diese mathematische Konstante unendlich ist, d.h. unendlich viele Nachkommastellen aufweist.

So weit, so gut. Was die meisten Mitbürger einen feuchten Kehricht interessiert, stellt in der Weltraumforschung, insbesondere in der Entwicklung treibstoffgetriebener Raketen einen nicht unwesentlichen Faktor dar. Da kommt es nämlich auf Nachkommastellen an. Im Wesentlichen!

In der gespiegelten Realität legen wir darauf weniger Wert, als in der realen. Soll heißen, wir schauen darüber gerne mal hinweg. Dass sich das als fatal erweisen kann, durfte neulich Kim Jong-un erfahren haben, als der Stolz Nordkoreas in der unteren Atmosphäre verpuffte.

Hätte er mal in Mathematik aufgepasst. Denn was hat man uns schon immer gesagt: Wir lernen fürs Leben.

Wisst ihr jetzt, was ich meine?

[365 Tage] Des Lesers Unordnung

rebloggt von AboutKat:

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Mal wieder das absolute Chaos auf meinem Nachttisch. Ich bemühe mich ernsthaft ihn ordentlich zu halten und räume mindstens 2-mal am Tag die Sachen runter (und wo anders hin), aber irgendwie zieht er das Chaos magisch an ...

Chaos ist meines Erachtens eine andere Umschreibung für Stilleben, also einer Kunstform, die von den einen mühsam erlernt werden muss, während sie anderen in die Wiege gelegt scheint. Stilleben waren in jeder Epoche Ausdruck malerischer Schönheit oder Sinnbild verhaltenen Durcheinanders. Im Falle Katleahs tendiere ich eindeutig zu Ersterem.

Chaos

Auch bei mir sammeln sich wahllos Dinge an, Geschenke, Fundstücke, Nützliches oder Dekoartikel, die, einmal irgendwo abgestellt, in Ruhe zustauben. Dagegen ist kaum etwas auszurichten. Andererseits: Wo können wir dem Auge schon so viel Freude bieten, als auf den Weiten unseres Schreibtisches oder den Tiefen unserer Regale? Und das noch gänzlich kostenlos.

Genießen wir das kleine malerische Chaos in unserem Leben.

Harley Davidson Bier …?

Ich weiß, ich weiß, eine Harley ist nix für richtige Kerle. Die fahren Indian. Und zwar eine richtig alte. Die an jeder Kreuzung ausgeht. Mindestens.

Aber ‘ne Harley? Harleys sind für Rechtsanwälte. Und Ärzte. Aber erst ab 60! Obwohl der Sound schon geil ist. Und die Optik auch. Und das Feeling, wenn du mit Reifen, dicker als die von meinem ersten Golf, durch die Kurven ballerst. Und der breite Lenker macht ein noch breiteres Kreuz. Das haste auf einer japanischen Nähmaschine einfach nicht. Harley ist Kult. Und der will gepflegt sein. Aus diesem Grund – und nur aus diesem ! – hat man das Bier zum Bike erfunden.

Und das seit 1984! Die Ur-Dose kostet heute 30 USD – was einer wirklich ordentlichen Rendite entspricht, wenn man widerstand und sie nicht austrank. Volle Originaldosen sind heute noch erhältlich: HARLEY DAVIDSON BEER CANS.

Wird Zeit, dass ich 60 werde!!!! Oder Rechtsanwalt! Je nachdem, was schneller geht.

Politisch!

(kunstobjekt @ cabaret voltaire, zürich)

Irgendwie erinnert mich diese Klo-Art an Politiker-WCs. So etwa stelle ich mir das stille Örtchen im Deutschen Bundestag oder den politischen Hochburgen anderer Länder vor. Analog zum politischen Tagesgeschehen gilt hier die Prämisse:

Der Topf ist der Gleiche, dass was hineingeht auch. Doch die Verpackung macht den Unterschied.

Frohe Entspannung!

Freude? FREUDE!!!

Freude? FREUDE!!!

Nehmen wir das Leben manchmal zu bunt? Oder nicht bunt genug? Zu gleichgültig? Unspektakulär? Gar langweilig?

Über- oder untertreiben wir gerne? Reagieren wir maßvoll oder -los? Respektvoll, tolerant?

Zweifel seien gestattet. Toleranz, dieses geflügelte, gerne heraufbeschworene Wort der gesellschaftlichen Akzeptanz, dem Denken der anderen nicht sofort entgegenzusetzen, es nicht niederzutrampeln, zu negieren. Stattdessen offenen – UND JA – positiven Blickes Dinge betrachten, Gedanken sammeln, Argumente verinnerlichen.

Sind wir Menschen dafür einfach nicht gemacht? Sind wir wirklich die Ewignörgler, die Ständigunzufriedenen, die Absolutimmerbesserwissenden?

Ich denke nein. Nicht zwangsweise!

Lachen wir mal wieder hemmungslos, albern, selbstvergessen. Schauen wir einen lustigen Film, lesen wir ein lustiges Buch, scherzen wir mit Freunden herum. Seien wir naiv und glauben wir an das Gute. Im Leben, im Menschen, in uns.

Schwierig? Ja. Unmöglich? Nicht unbedingt.

In diesem Sinne, Farbige Ostern.